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Nordrhein-Westfalen

Historischer Ortskern Blankenheim

Stadtgeschichte

721: Der Name "blancio" wird erstmals in혻 Zusammenhang mit einem Edelfreien erw채hnt, der seinen Sitz auf der Altenburg hatte. Vermutlich ist hiermit das heutige Blankenheimerdorf gemeint.

um 1115: Die Burg auf der Felskuppe oberhalb der Ahrquelle wird von Gerhard I. von Blankenheim erbaut. Nach dem Wappen zu urteilen, gingen die Blankenheimer aus einer Nebenlinie der Grafen von J체lich hervor.

1273: Die Burg wird erstmals urkundlich erw채hnt.

1404: Bau des Hirtentores, das zum inneren Bering geh철rt.

1406: Die 채lteste Linie stirbt mit Graf Gerhard VII. aus.

1415: Die Tochter Elisabeth heiratet in die Familien der Herren von Loen zu Heinsberg ein. Es finden gr철횩ere Bauarbeiten an der Burg statt.

1468/69: Mit dem Tod Gerhards VIII., Elisabeths Sohn, stirbt auch diese Linie aus. Der Besitz geht auf Dietrich III. von Manderscheid 체ber, der mit Elisabeth von Schleiden (deren Mutter aus dem Hause Blankenheim stammt) verheiratet ist. Dietrich III. l채sst die Wasserleitung zur Burg, den heutigen Tiergartentunnel, erbauen.

1495-1505: Bau der Kirche St. Mari채 Himmelfahrt unterhalb der Burg.

1780: Mit Graf Franz Josef stirbt die Linie der Grafen von Manderscheid-Blankenheim aus. Burg und Grafschaft gehen an die Nichte Augusta von Manderscheid-Blankenheim, die mit dem Grafen von Sternberg aus B철hem verheiratet ist.

1787: Das Kanzleigeb채ude am Schloss wird errichtet. Augusta l채sst Archiv und Bibliotheksbest채nde nach Prag bringen.

1794: Beschlagnahmung des Schlosses durch Franz철sische Revolutionstruppen. Sp채ter erfolgt der Abbruch des혻 Schlosses.

1926: Die Deutsche Turnerschaft erh채lt kostenlos die Ruine der Burg und l채sst auf dem Gel채nde eine Herberge und ein Jugendferienheim errichten.

1952: Einweihung der Jugendherberge, nachdem Sch채den des Zweiten Weltkrieges beseitigt waren.

1954-56: Freilegung sp채tgotischer Gew철lbemalereien in der Kirche.

1997. Entdeckung des Tiergartentunnels