Rückblick AG Talk: Denkmalpflege und modernes Wohnen: Instrumente und Erfahrungen zum Wohnen in historischen Kernen
Bei der Veranstaltung gaben drei Vorträge Einblicke in unterschiedliche Instrumente und Erfahrungen zum Wohnen in historischen Kernen.
Der erste Beitrag gab einen Einblick in das laufende Verfahren eines Nachnutzungsänderungsantrages kirchlicher Immobilien zu Wohnnutzung. Lea Holota-Fernau von der Stadt Velbert hat über das Projekt berichtet. Aus Sicht der Denkmalpflege ist in den Gebäuden in Teilen erhaltenswerte Bausubstanz vorhanden, die bei den weiteren Umbauplänen berücksichtigt werden. Für den Eigentümer wird ein Investor die Projektentwicklung übernehmen.
Der zweite Vortrag stellte das Mietshäuser Syndikat vor – ein Modell für dauerhaft selbstverwalteten, gemeinschaftlichen und spekulationsfreien Wohnraum. Nach einer Vorstellung des Modells stellte Bernhard Hummel, selbstständiger Architekt und ehrenamtlicher Berater Mietshäuser Syndikat, zahlreiche Praxisbeispiel die hohe Bandbreite an Gebäuden in unterschiedlichen Städten bundesweit, in denen nach diesem Modell bereits gewohnt wird.
Abschließend gab Dr. Peter Kroos, Kroos+Schlemper Architekten, einen Einblick in die Arbeit als Quartiersarchitekt in der Altstadt-Warendorf und die Erfahrungen als Schnittstelle zwischen privaten Eigentümern und Stadtverwaltung zu agieren. In den letzten Jahren konnten über das Hof- und Fassadenprogramm zahlreiche Immobilien denkmalgerecht saniert werden.
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