Arbeitshilfen
Sonderpublikation "Journal": Von der Andacht zum Alltag – kirchliche Immobilien im Wandel (2025)
Wie gestalten die Kirchengemeinden den Wandel? Was kann und darf aus Kirchen werden? Kirchen sind eben nicht einfach ein weiterer Leerstand, sondern als Ort und Gebäude für jede Einzelne und jeden Einzelnen mit individuellen Erinnerungen und Emotionen verknüpft. Als Zeitzeugin von Baukultur und Handwerk, als Sinnbild von Glauben und Gemeinschaft muss Kirche erhalten bleiben. Doch wie kann eine neue Bestimmung gefunden werden – räumlich und funktional? Und welche Rolle nimmt dabei die Kommune ein?
Arbeitshilfe: Problem-Denkmale sanieren und aktivieren (2024)
Was tun, wenn Eigentümerinnen und Eigentümer ihrer Pflicht nicht nachkommen? Wo stoßen Bauordnung und Denkmalpflege an ihre Grenzen? Wie reagieren personal- und finanzgeschwächte Gemeindeverwaltungen, wenn rechtswidrige Fensteröffnungen oder Anbauten erfolgten – oder fehlende Instandsetzungsmaßnahmen zu unnötigem Verfall und Leerstand führen?
Erhalten und Weiterentwickeln - Satzungen und andere Instrumente
Im Spagat zwischen Erhalt und Weiterentwicklung treffen die Kommunen immer wieder Entscheidungen, um neuen Anforderungen einer integrierten und zukunftsorientierten Stadtentwicklung im historischen Bestand gerecht zu werden.
Historie weiterentwickeln
Handbuch
Bauhistorische Details und Gesetzmäßigkeiten erkennen, beschreiben und daraus Handlungsempfehlungen für das lokalindividuelle Planen, Bauen und Entwickeln historischer Stadt- und Ortskerne beschreiben – das war Ziel einer Studie, die 2018 mit sechs Referenzstädten startete. Im Jahr 2019 wurde ein Handbuch veröffentlicht, dass in vier Arbeitsschritten einen konkreten Analyse- und Betrachtungsrahmen setzt, um lokale Bautraditionen zu ermitteln und fortzuschreiben.
Referenzstadtstudien
Im Rahmen der Studie wurde jeweils eine Mitgliedsstadt je Regionalgruppe der Arbeitsgemeinschaft als Vertreter („Referenzstadt“) für die Erprobung der Analyse und Deutung gewählt, um ein möglichst breites Spektrum unterschiedlich geprägter historischer Stadt- und Ortskerne in allen Regionen Nordrhein-Westfalens abzubilden. Handlungsansätze für die künftige Stadtentwicklung und Denkmalpflege wurden beispielhaft an Bad Salzuflen (Ostwestfalen-Lippe), Kempen (Niederrhein), Monschau (Eifel), Rheda-Wiedenbrück (Münsterland), Siegen (Südwestfalen) und (Velbert-)Langenberg (Bergisches Land/Ruhrgebiet) erarbeitet.
Altstadtpflaster ganzheitlich gestalten - Arbeitshilfe
Nicht immer übersteht das zeitlose Pflaster in den historischen Altstädten die Zeiten schadlos. Diese Problematik gab in der Regionalgruppe Südwestfalen den Anstoß, sich tiefergehend mit dem Thema zu beschäftigen. Auf breiten Zuspruch bei allen Mitgliedsstädten stieß daraufhin auch der Fachdialog zum Altstadtpflaster, der Fachleute aus den Mitgliedsstädten interdisziplinär zur Mitarbeit einlud. Entstanden ist eine Arbeitshilfe Altstadtpflaster mit Praxisbeispielen und Empfehlungen für den „Teppichboden der öffentlichen Räume".
Bürger vernetzen Nachbarschaften - Ergebnisse eines Modellprojektes
Sich einem innovativen Thema - hier den digitalen Chancen für Dörfer, Stadtteile und Quartiere - durch einen Prozess zu nähern, der vor Ort die Zivilgesellschaft und die Zusammenarbeit mit den Kommunen in den Mittelpunkt stellt, und der für den landesweiten Gewinn die örtlichen, thematisch sehr verschiedenen Ansätze durch Austausch für eine gemeinsame Agenda zusammenführt, dafür Plattformen und eine eigenes Intranet schafft - das ist ein Weg, der für Inhalt und Ziele zum Erfolg geführt hat. Aus dem Modellprojekt sind zwei Broschüren entstanden, die sich als Unterstützung von der Praxis für die Praxis verstehen: